Die Krisenwahl 2009 demonstriert die Leistung der Demokratie: Bürger wählen die Opfer, die Staat und Kapital von ihnen verlangen
Teil 1. Einleitung: Auffallende Diskrepanz zwischen dem guten Ruf, den freie, gleiche, geheime Wahlen genießen, und der Geringschätzung, die den Wahlen von Seiten sowohl der Wähler als auch der Politiker praktisch entgegengebracht werden.
Teil 2-4. Aktuelle Beispiele dafür, wie und als was der Wähler von den Politikern angesprochen wird:
a) „Langweiliger Wahlkampf“ - die um Wählerstimmen konkurrierenden Regierungsparteien sind sich einig darin, dass sie die Krise erfolgreich bewältigt haben: Der Wähler soll wegen seiner (negativen) Abhängigkeit vom Wachstum des Kapitals der Politik dankbar sein dafür, dass diese das System rettet, dessen Opfer sie sind.
b) Steinmeiers Deutschlandplan und Merkels Antwort: der Wähler soll sich seine Probleme als Probleme des Gemeinwesens einleuchten lassen; als für Wirtschaftspolitik inkompetente Figur soll er sich fragen, wer von den konkurrierenden Politikern ihn mit seiner Inszenierung von Wirtschaftskompetenz mehr beeindruckt.
c) Steinbrück und Zu Guttenberg bei Anne Will: Als um den Erfolg Deutschlands besorgter Staatsbürger soll sich der Wähler mit seinen Interessen als Hindernis für erfolgreiches Regieren begreifen.
Teil 5. Die Leistung demokratischer Wahlen: Mit der Wahl wird die Zustimmung der Bürger zur Herrschaft über sich organisiert, indem ihre Unzufriedenheit in einen Ruf nach besserer Regierung umgemünzt wird.
Teil 6. Diskussion
mp3referat verlinken
mp3referat Material (PDF / DOC)
mp3referat zu Favoriten hinzufügen

Kommentare
Kommentar abgeben
Bitte einloggen um Kommentare abzugeben.